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[Familie] [RESERVIERT] I found the devil
Parker Dewitt
the run and go
32 Jahre
Lakeview
Detective
vergeben
Stan, Sebastian
Nika
abwesend
17 Beiträge
the run and go
Körpergröße:
keine Angabe
Gewicht:
keine Angabe
Augenfarbe:
keine Angabe
Haarfarbe:
keine Angabe
Statur:
keine Angabe
Am besten lernt man Parker einfach kennen.
Weitere Merkmale
Parker Dewitt seufzt, dass ihm die Ohren dröhnen. Die Neonröhre über seinem Schreibtisch flackert wie ein nervöser Tick und lässt seine Haut matt und blass erscheinen. Seine ausgestreckten Finger zittern, wie die Lampe über ihm. Die Knöchel sind von spröder Hornhaut überzogen, die Fingernägel so kurz geschnitten, dass sie weh tun. Er ballt die Hand zur Faust, so fest, dass er die Muskeln im Unterarm zucken spürt, streckt die Finger wieder aus. Sie halten still. Er greift nach der Dienstmarke, wischt in gewohnter Routine mit dem Daumen über den Schriftzug. New Orleans Police Department. Die vertraute Form drückt gegen seine Handfläche, bevor er sie in die Tasche seiner Jacke gleiten lässt. Er steht auf und geht, tauscht den Detective Dewitt gegen die Privatperson Parker, Parks, Park. Aber die Grenzen verschwimmen in letzter Zeit zu einem Geflecht aus Schlieren und Flecken. Zuhause erschöpft er sein Repertoire an ich-bin-ratlos-und-möchte-sprechen-Gesten, aber die richtigen Worte findet er nie. In zweiunddreißig Jahren hat ihn keiner darauf vorbereitet, wie sich das anfühlt. Laken und Parker, die Namen hat er früher in Würden- und Wären-Satzkonstruktionen verwendet, viel Vergangenheit und noch viel mehr Zukunft, aber heute fühlt es sich nach Stillstand an und nachts liegt er im Bett, denkt, dass er nie wieder einschlafen wird, aber irgendwann tut ers doch. Wenn er morgens aufwacht, fühlt es sich nicht wie ein neuer Tag an.
#1



Ella Dewitt # 18 yrs. # student

Part 01
every single time


Der Bass wummert unter ihrer Haut, der Vodka brennt in ihrer Speiseröhre, das Schwarzlicht zuckt über die Innenseiten ihrer geschlossenen Lider. Jemand rempelt gegen Ellas Schulter und katapultiert sie wieder in die Realität. Um sie herum tanzen die Menschen mit abgehackten Bewegungen, ihre Gesichter wirken wie Fratzen und sie steht regungslos dazwischen. Auf einmal ist ihr schlecht, ihr Magen rebelliert gegen den Alkohol und sie drängt nach draußen an die frische Luft. Hinter’m Club lehnt sich sich an die kalte Mauer und lässt sich nach unten rutschen, der Boden ist feucht, aber das ist ihr eigentlich scheiß egal, den Kopf steckt sie zwischen die Knie, das hilft gegen die Übelkeit, hat Parker gesagt. Ein paar Minuten sitzt sie so da, dann geht es ihr besser; keiner ihrer Freunde kommt raus, um sie zu suchen. Wahrscheinlich haben sie nicht einmal bemerkt, dass sie weg ist. Die Musik ist so laut, dass sie bis nach draußen dringt und ihre Gedanken immer wieder auseinander treibt, sie hört sich selbst nicht. Mit kalten Fingern wischt sie sich die verschwitzten Haarsträhnen aus der Stirn und legt den Kopf in den Nacken, von der Wärme des Vodkas ist nicht viel geblieben. Sie holt das Blechdöschen aus ihrer Handtasche und legt sich die einzige Pille, die drin ist, auf die Zungenspitze, dann steht sie auf und läuft die Straße runter. An der Ecke ist ein Supermarkt, sie wird sich eine Flasche Wasser kaufen; es ist wichtig viel zu trinken, wenn man was geschluckt hat, das hat sie auch von Parker gelernt.
Part 02
make a compromise


Obwohl sie nicht hinschaut, weiß sie, wie Parker aussieht, als er zur Tür reinkommt. Desillusioniert. So sieht er in letzter Zeit immer aus. Er denkt, sie merkt es nicht, aber sie merkt alles. Manchmal macht sie das wütend.
Erst als er ihren Namen sagt, öffnet sie die Augen und ihre Finger beginnen wieder das Etikett von der Wasserflasche zu kratzen, viel ist nicht mehr übrig. Zuerst sagt keiner was und das Kratzen klingt furchtbar laut, dann seufzt er und schüttelt den Kopf, da weiß sie, dass er nichts dazu sagen wird. Sie vermutet, dass er schon beim ersten, zweiten, dritten, zehnten Mal alles gesagt hat, was es dazu zu sagen gibt. Diese Nächte laufen nämlich immer gleich ab. Sie trifft sich mit Freunden, streckt dem Typ vorm Club ihren gefälschten Ausweis hin, tanzt, bis sich Schweißperlen auf ihrer Haut bilden und lässt sich ein paar Drinks von irgendwelchen Männern, die genauso alt wie Parker sind, zahlen und irgendwann, meistens um zwei oder drei Uhr, legt sie sich eine der Pillen auf die Zunge, dann geht es ihr für ein paar Stunden gut, wenn sie jemand erwischt, dann sagt sie ihnen, dass ihr Bruder Cop ist und sie ihn anrufen sollen, dann passiert ihr fast nie was. Heute hat er länger gebraucht, als sonst und Ella fragt sich, ob er sie absichtlich warten lassen hat. Sie steht mit wackeligen Beinen auf, lächelt ihn an, als er schlecht gelaunt die Lippen verzieht und tippt gegen seine Schulter, ein Teil von ihr erwartet, dass er wie ein Dominostein umfällt, aber er bleibt stehen. Von nahem sieht er noch erschöpfter aus, darum hat sie ihn so gern. Weil sie eigentlich gleich sind.
part 03
it's coming down


Du liest noch, wie schön! Ich bin die Nika und ziehe die Fäden im Leben von Parker, was du ja/nein/vielleicht schon bemerkt hast und in diesem Gesucht geht es um die famose Ella! Die ist gerade blutjunge 18 Jahre alt und hat keine Ahnung, wo sie eigentlich hingehören will. Die beiden sind ein ungleiches Geschwisterpaar, was seinen Ursprung nicht allein in dem großen Altersunterschied hat. Aufgewachsen in einer Großfamilie (neben Ella und Parker gibt es noch vier weitere Schwestern) haben beide immer jemanden gehabt, der ihnen den Rücken stärkt, aber auch früh gelernt, das man zwischen so vielen Menschen schnell untergeht. Aneinander haben sich die beiden aber immer festhalten können und sind sich so nah, wie kaum einem anderen. Während Parker aber zunehmend versucht, Ella von seinen Problemen auszuschließen, tut ihr das unfassbar weh und sie versucht das zu kompensieren, in dem sie dasselbe tut und sich selbst immer mehr Probleme schafft und sich von ihm nicht helfen lässt. Ich stelle sie mir als unglaublich ambivalente Persönlichkeit vor, die ihre zwei Seiten intensiv auslebt. Auf der einen Seite ist da die Ella, die tanzt, bis ihr die Beine weh tun, MDMA einwirft und mit ihren Freunden unnötigen Mist aus Kaufhäusern klaut, einfach weil sie es kann und auf der anderen Seite ist sie die sensible, junge Frau, die sich die Kopfhörer reinsteckt und die Augen zu macht, damit sie sich nicht so allein fühlt. Und irgendwann soll ihre Fassade auch bröckeln.
Ich hab eine ganze Menge Ideen für die Zukunft und würde mir für das Gesuch jemanden wünschen, der auch wirklich Lust darauf hat, die Abgründe eines Charakters auszuarbeiten und sich damit auseinanderzusetzen. Dabei lasse ich es grundsätzlich offen, in welche Richtung sich Ella und die Beziehung zu ihrem Bruder entwickelt, weil ich denke, dass hier ganz viel möglich wäre aus der Dynamik dieser engen, vielleicht sogar ungesunden und teilweise obsessiven, Beziehung heraus.

Jetzt die guten Nachrichten: Vorname, Avatar und Alter sind (teilweise) änderbar. Ich wäre zwar sehr glücklich, wenn man sowas vorher mit mir bespricht, aber will hier keine großen Steine in den Weg legen. Ella ist ein Platzhalter und Hailee Steinfeld, die ich hier als Avatar vorschlage, mag ich selbst zwar sehr gerne, aber dient hier vor allem als Inspiration. Beim Alter bin ich auch flexibel, wenn sich die Änderung in einem Rahmen von ein paar Jährchen abspielt.
Was es sonst zu mir noch zu sagen gibt: Ich bemüh mich zuverlässig zu sein und regelmäßig zu posten, will aber nicht gestresst werden, weil der Rest meines Lebens auch mal mehr, mal weniger Aufmerksamkeit fordert. Im Gegenzug werd ich auch nicht sofort eine Vermisstenanzeige aufgeben, wenn du mal eine Weile keine Zeit hast. Ganz wichtig ist mir die Kommunikation, ich finde man sollte ehrlich über alle Anliegen reden können und würde mal behaupten, dass das mit mir auch ganz gut möglich ist, dasselbe würde ich mir von dir erwarten. Davon ab finde ich es auch so ganz schön, wenn man gelegentlich in Kontakt steht und ein wenig plaudern kann, weswegen es nice wäre, wenn du Discord etc. hättest. Außerdem würde ich gern einen Probepost von dir lesen, nicht weil ich jetzt schon nervöses Händeschwitzen bei dir verursachen will, sondern weil es mir wichtig ist, dass die Chemie beim Schreiben stimmt. Der Post kann gern von einem anderen Charakter stammen oder von mir aus schickst du mir deine Einkaufsliste in Romanform, was auch immer dir beliebt. Du kannst auch sehr gern ein bisschen was von mir lesen, gleiches Recht für alle und so. Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel mehr zu sagen, außer dass ich mich freuen würde, von dir zu hören! ❤


Siobhan McLoughlin bearbeitete 01.12.2018 09:45 diesen Beitrag.

im SG: 01.12.2018


  • Kilian Morris


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